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Geistführer, Höheres Selbst, Seelenanteile, Multidimensionalität

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Q: Ich würde gerne jetzt auf das zweite Thema kommen. Und zwar geht es hier einfach um Definitionen, weil ich glaube, dass hier nochmal Definitionen sehr hilfreich wären. Begrifflichkeiten wie etwa Urseele, Seele, Geist, höheres Selbst, Seelenanteile, multidimensionale Sein und dann auch noch zuletzt das Thema Geistführer. Könntet ihr Seele, Geist und das höhere Selbst nochmal definieren und erklären? 

M: Man kann es sich auf zwei Arten vorstellen, entweder nach außen hin, wie ein Lichtstrahl, der in verschiedenen Etappen eingestuft ist. Und wie sehr das bis nach oben hin integriert wird, mit der Urseele ganz oben drauf. Und umso tiefer man geht, umso mehr Individuation gibt es, wenn das Sinn macht. Und auf der internen Ebene kann man es so sehen, als ob es immer mehr Tiefe bekommt, immer mehr in die Essenz des Wesens hineingeht. Von dem her sind diese Konzepte mit mehr Füllung zu betrachten. Aber sie sind nicht immer hilfreich bei der Entwicklung, denn sie werden auch oft verwendet, um Sachen zu separieren. Und egal welche Form der Separation führt zu einer Trennung, führt zu einer Abspaltung, der Urquelle der Urenergie, von dem her präsentieren sie Nuancen davon.

Q: Könntet ihr bitte den Begriff „Höheres Selbst“ erläutern?

M: Das Höhere Selbst für die Menschen repräsentiert das größere sie selbst, wenn sie aus der menschlichen Dualität kommen. Ein bisschen, wenn man wieder das Beet einer Pyramide nimmt, würde das die Spitze der Pyramide repräsentieren, die alles beinhaltet und alles zusammenhalten kann. Und der Mensch mit dem menschlichen Bewusstsein wäre da auf der unteren Linie dieser Pyramide und pendelt eben in der Dualität.

Q: Ist das Höhere Selbst bereits allwissend?

M: Das Höhere Selbst hat noch immer eine persönliche Energie, die direkt mit dem einzelnen Menschen verbunden ist. Nur dieses Höhere Selbst ist ja wiederum verbunden mit dem Allwissenden, also kann das Höhere Selbst sich damit verbinden, aber es repräsentiert es nicht. Das heißt, wenn der Mensch selbst quasi auf der untersten Ebene die Beziehung pflegt zu seinem inneren Höhere Selbst und lernt auf das höhere Selbst zu hören, das höhere Selbst hat eine Verbindung zum Allwissenden, das quasi das höhere Selbst diese Verbindung darstellt und die Kommunikation ermöglicht.

Q: Gibt es einen Unterschied zwischen Seele und Geist?

M: Für die jetzige Erklärung kommt, dass die Seele noch einen viel persönlicheren Anteil hat und für den Geist fühlt es sich kollektiver an, offener, freier, als ob die Seele eine persönliche Verbindung repräsentiert, aber der Geist neutraler ist.

Q: Gibt es eine Art Urseele?

M: Natürlich kann man Namen darauf geben, aber was diese Wörter dann repräsentieren, ist für jedes Individuum anders, deswegen ist es nicht immer empfehlenswert, sich auf Namen zu fokussieren, vor allem wenn sie auf den höheren Ebenen nicht wirklich Sinn ergeben, denn sie limitieren den Fluss von Energie, von dem her kann man sagen, natürlich auf einer Ebene, aber irrelevant auf einer anderen Ebene. Es ist nur hilfreich für einen gewissen Teil des Weges, danach müssen aber diese Definitionen und Identitäten wieder abgelegt werden, denn sonst werden sie einschränkend.

Q: Und jetzt der Begriff multidimensionales Sein, könnten wir bitte eine Definition dafür erhalten?

M: Wenn wir einen einzelnen Menschen nehmen zum Beispiel, der jetzt gerade hier auf der Erde inkarniert ist, repräsentiert das einen Aspekt seines ganzen Wesens, und die multidimensionale Identität ist die, wo dieser menschliche Aspekt integriert ist, aber es gibt auch weit mehr Aspekte, die andere Erfahrungen zur gleichen Zeit machen, und das repräsentiert diese Multidimensionalität.

Q: Heißt das, dass man zum momentanen Zeitpunkt verschiedene Anteile in verschiedenen Leben sein kann, auf verschiedenen Dimensionen und Ebenen?

M: Absolut.

Q: Das heißt auch, dass, wenn man jetzt quasi inkarniert ist, hier auf der Welt, auf der Erde, ist nur ein bestimmter Anteil von einem selbst da inkarniert?

M: Ganz genau. Jeder Mensch ist so viel mehr, als er wahrnehmen kann, als er sich in seinem Geist vorstellen kann.

Q: Und was bedeutet das, wenn man sagt, man hat Anteile verloren und man hat die Aufgabe, die Anteile wieder einzusammeln und einzufügen? Wie kann das passieren? Wie kann man sich das vorstellen?

M: Wenn ein Mensch Anteile verliert, ist es nicht, dass dieser Mensch sie tatsächlich verliert, sondern dass er sie verdrängt und unterdrückt und von sich selber abspaltet, weil dieser Mensch glaubt, dass diese Anteile minderwertig sind, dunkel sind, nicht akzeptabel sind, was auch immer die Gründe sind, aber der Mensch sieht sie als schlecht an, auch wenn sie einen Teil von sich selber repräsentieren. 

Q: Und dann kann es halt sein, dass diese jeweiligen Anteile, die der Mensch von sich, die er nicht wahrnimmt, die er von sich wegstößt, einfach in anderen verschiedenen Dimensionen dann zurückbleiben. 

M: Nein, da kann es nicht in anderen Dimensionen zurückbleiben. Sie sind trotzdem noch an den Menschen angebunden, es sind seine Anteile. Nur dieser Mensch fühlt sich eben nicht ganz, er fühlt sich abgeschnitten, er fühlt sich klein, solange diese Anteile nicht wieder integriert sind, und um diese Anteile zu integrieren, muss sich jeder Mensch dessen erst bewusst werden und sie liebevoll wieder aufnehmen . So kann beispielsweise die Eigenschaft Eifersucht einen Anteil darstellen, welchen man quasi nicht mit sich in Verbindung bringen will, den man dann quasi wegstößt. Und diese Eifersucht ist die Energie, wie sich dieser Anteil ausprägt, wie er empfunden wird. Die Eifersucht selbst ist nicht der Anteil, es ist die Ausprägung des Anteils.

Q: Das heißt, der Mensch kann diese Ausprägung, diese Art von Ausprägung quasi aber von sich, sich davon abkapseln, um es nicht mehr zu integrieren, und so wird es halt quasi ein Anteil, der quasi dann mehr oder weniger verloren gegangen ist.

M: Genau, das ist es. Er wird im Bewusstsein des Menschen ganz entweicht, und er fühlt sich abgespaltet an, und dann kann diese Person, wenn sie sie nicht mehr in sich selber sehen kann, wahrnehmen kann, weil sie eben so abgespalten ist, sieht sie es dann in ihrer externen Welt um sich herum. Denn die Anteile brauchen die Aufmerksamkeit, um wieder integriert zu werden, und wenn der Mensch das in sich selbst nicht sehen will, dann wird es ihm gezeigt durch die externe Welt, durch andere Menschen.

Q: Also wäre das eine, unter Anführungszeichen, nicht sehr sinnhafte Herangehensweise, sich zu entledigen von solchen Eigenschaften beispielsweise, sondern vielmehr sollte man das Thema Eifersucht auch annehmen und Frieden schließen damit. Und indem man das dann auch macht, auf eine andere Art und Weise diese Eigenschaft weniger Energie geben, sodass sie nicht im Vordergrund steht, sodass Eifersucht gar nicht aufkommt?

M: Ganz genau. Man kann sie nicht abspalten, nichts kann abgespalten werden, es bleibt trotzdem Energie, die weiterhin beeinflusst, und das Einzige, was man machen kann, ist diese Energie wieder in sich aufnehmen, mitlieben, dann verschwindet sie. Ansonsten ist es nur wieder eine andere Technik, um es abzuspalten, und dann kommt es wieder in einer anderen energetischen Form, in einem anderen Bereich wieder hoch.

Q: Gibt es eine bestimmte Methode oder Technik, wie man verlorene, gegangen Anteile, zumindest wenn einem bewusst ist, dass es ein verlorener Anteil ist, diesen Anteil wieder einzubetten, anzunehmen?

M: Ihm spüren, ihm Aufmerksamkeit geben, ihm verzeihen und ihm Liebe zeigen, denn das ist, was dieser Anteil braucht, er wurde abgespalten durch Mangel an Liebe, das Einzige, was ihn integrieren kann, ist Liebe.

Q: Ist es Selbstliebe?

M: Ja, Selbstliebe.

Q: Okay. Ich würde nun gerne auf das Thema Geistführer zu sprechen kommen. Könntet ihr uns einen Einblick gewähren in diese Thematik?

M: Was hier hochkommt, sind das Geistführer, egal wie sich ein Mensch diese jetzt genau vorstellt, sind höhere Energien und teilweise höhere Aspekte der Menschen selbst. Sie begleiten und führen, um sie wieder zurückzubringen an ihren Ursprung, damit sie sich wieder mit ihrer eigenen Essenz verbinden können.

Q: Heißt das, die Geistführer sind automatisch immer verbunden mit eigenen Aspekten?

M: Das Wort immer stört hier, aber ja.

Q: Manche Menschen berichten, dass sie Verstorbene als Geistführer haben. Heißt es dann, dass sie so einer Ahnenreihe Aspekte in der Familie geteilt werden?

M: Man wird in gewisse Ahnenreihen hineingeboren, um sich mit gewissen Themen und Aspekten auseinanderzusetzen, von dem her beinhalten Ahnenreihen ähnliche Energien, mit denen der jeweilige verbunden ist. Aber es stellt nur einen Teilaspekt jedes Individuum dar.

Q: Gibt es eine Art Schutzengel?

M: Auf den Menschen wird immer gewacht, auf jedes einzelne Individuum, und jedes einzelne Individuum hat immer Hilfe zur Verfügung, wenn es das zulassen kann. Und diese Schutzengel repräsentieren eine Möglichkeit, oder die Ahnenreihe, oder andere Teilaspekte.Auf dieser Ebene fühlt es sich nicht so an, als wäre da so ein großer Unterschied außer dem Unterschied der Energie Individuation, wenn das Sinn macht.

Q: Könntest du es anders erklären?

M: Jeder Mensch ist immer mit der geistlichen Welt verbunden. Die Frage ist nur, wie bewusst dieser Mensch das in sich trägt und wie offen er ist für diese Verbindung. Und seine Energie definiert dann, mit welchen anderen Aspekten er sich in jedem Zeitpunkt verbinden kann.

Q: Vielen lieben Dank. Gibt es noch irgendwelche Themen oder Punkte, die jetzt ausgelassen wurden, die aber relevant sind?

M: Das Wichtigste, wenn man mit Energie arbeitet, mit seiner eigenen Energie oder der von anderen, ist immer in erster Stelle an seinem Energiefeld zu arbeiten, denn das beeinflusst alle empfundenen Interaktionen, die man mit anderen hat. Also kommen wir wieder zu dem Punkt der Eigenliebe und der eigenen Vergebung zurück.

Q: Ich möchte an dieser Stelle noch mal kurz Bezug nehmen auf unsere letzte Session. Da kam oftmals auch das Thema Meditation auf, und zwar nicht meditieren, wie es jetzt gängig ist, mit einem Mantra und dergleichen, sondern es war vielmehr so zu verstehen, dass es ausreicht in sich zu gehen, beispielsweise im Moment, wo man ein Tier streichelt oder einen Baum umarmt, nach dem Motto auch einfach nur kurz intensiv in sich zu gehen. Trifft das zu?

M: Absolut. Es ist egal, was einem helfen kann, zurückzukommen in diesem Moment, denn dieser Moment ergibt die Möglichkeit der Tiefe, nicht die wahrgenommene Zukunft, nicht die wahrgenommene Vergangenheit, nur dieser jetzige Moment, und wenn man den so bewusst wie möglich erlebt, kann man ihn auch verinnerlichen.

Q: Also Heilung in der Wahrnehmung des Hier und Jetzt, in der momentanen Erdung, in der augenblicklichen Erdung.

M: Ganz genau. 

Q: Und wenn man dieser Hilfestellung folgt, dass man meditieren sollte, um beispielsweise Verdrängungen wieder aufzuarbeiten oder Anteile wieder zu integrieren, ist es dann nicht so, dass man versucht zuerst eine Leere zu fühlen? Und kann es in diesem Fall nicht auch problematisch sein, dass das Bewusstsein sich immer wieder einschaltet? Ist es Voraussetzung, dass man kurz eine Leere schafft?

M: Das gehört zu diesem Prozess dazu, denn zuerst muss diese Leere durch Meditation geschaffen werden, damit Raum im Energiefeld entstehen kann, damit diese abgespaltenen Anteile überhaupt Raum haben, wieder hochzukommen. Wenn sie dann bei dem nächsten Schritt wieder hochkommen, kann man sie dann mit Liebe annehmen und vergeben.

Q: Gibt es eine besondere Technik der Meditation, um diese Leere zu schaffen? Was wäre hier empfehlenswert?

M: Es ist wirklich für jeden einzelnen Menschen, das zu finden, was ihm hilft, in den jetzigen Moment zu kommen, und so wie du vorhin erwähnt hast, für manche werden es die Bäume sein, für andere sind es Tiere, für jemanden ist es vielleicht etwas zu malen, egal was einem hilft, in diesem jetzigen Moment zu kommen, damit der Geist sich beruhigen kann, denn ein ruhiger Geist ist die Voraussetzung, um in diese Leere reinkommen zu können, damit diese anderen Aspekte dann hervorkommen können.

Q: Also es ist einfach nur ein Moment der Entspannung, der Raum gibt, dass Anteile wieder reinkommen, und das kann, wie ihr gerade auch sagt, im Moment der Kreativität sein, wenn man malt. Das heißt, es kann schon heilsam sein, wenn man zeichnet und bei sich ist und im Hier und Jetzt während diesem Zeichnen und das Gefühl für Raum und Zeit verliert, dass dieser Moment ausreicht, dass ohne, dass man es sich bewusst erzwingt, dass man alte, verlorene Anteile wieder integriert.

M: Genau, denn umso ruhiger jemand wird in sich drinnen und die einzelnen Techniken sind dabei, wir wollen nicht das Wort nehmen, irrelevant, aber sind nicht so wichtig, es ist für jeden zu finden, die Aktivität, die einem hilft, eben in den jetzigen Moment zu kommen.

Q: Heißt das, dass läuft dann auch ganz automatisch, ohne Art Zwang oder Druck, sich darauf konzentrieren zu müssen, oder im Vorfeld sich ausmachen oder planen, ich werde mich jetzt quasi erden und mögen die Anteile wieder integriert werden, sondern das passiert automatisch?

M: Jeder Zwang, jeder Druck bringt eine Spannung in das Energiefeld und dann kann das Energiefeld sich nicht entspannen und nicht öffnen. 

Q: Vielen Dank, wir bedanken uns herzlich für eure Unterstützung, eure Liebe und ich freue mich auf unser nächstes Treffen, vielen lieben Dank.

 

Meine Hoffnung ist, dass diese Informationen die Erhöhung der Liebesfrequenz auf der Erde während der gegenwärtigen Zeit der großen Veränderungen für die Menschheit unterstützen ✨

 

Alles Liebe 💙 🙏 ✨
Melanie 

Vielen Dank an freepik.com/free-ai-image für das Bild 🙏 ✨

 

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